Wie Dossira den Datenstandort beschreibt
Die aktuelle Hosting-Aussage
Dossira wird von einem norwegischen Unternehmen angeboten. Kundendaten und Benutzeridentitäten werden auf Hetzner-Infrastruktur in Deutschland und Finnland gehostet. Dossira nutzt für dieses Hosting weder AWS noch Microsoft Azure oder Google Cloud.
Dies ist eine Hosting-Aussage. Sie darf nicht zu der Behauptung erweitert werden, dass der Hosting-Standort allein Souveränität, DSGVO-Konformität, Schutz vor rechtmäßigem Zugriff oder ein bestimmtes Modell des betrieblichen Zugriffs garantiert.
Fragen in einer Prüfung trennen
Eine Beschaffungs- oder Sicherheitsprüfung sollte unterscheiden:
- wo Dateiinhalte und Anwendungsdaten gespeichert werden;
- wo Identitätsdaten gespeichert werden;
- welche Unterauftragsverarbeiter den Dienst unterstützen;
- welches Personal unter welchen Kontrollen betrieblichen Zugriff erhalten kann;
- welche vertraglichen und rechtlichen Bedingungen gelten.
Das Sicherheits- und Datenschutzcenter sowie die Rechtsdokumente enthalten die aktuellen Details. Wenn eine benötigte Tatsache dort nicht angegeben ist, sollte sie erfragt und nicht aus dem Wort „europäisch“ abgeleitet werden.
Grenzen der Überprüfbarkeit
Dossira stellt derzeit kein kundenorientiertes Audit-Protokoll bereit, das Standort oder Identität jedes betrieblichen Zugriffs belegt. Öffentliche Texte dürfen nichts anderes nahelegen. Für die private Vorschau sind Hosting-Dokumentation, Vertragsbedingungen, Informationen über Unterauftragsverarbeiter und direkte Antworten im Prüfprozess die geeigneten Nachweiswege.
Lesen Sie die aktuellen Angaben zum Datenhosting, bevor Sie sich in einer Beschaffungs- oder Sicherheitsprüfung auf die Hosting-Aussage stützen.